Empfehlt Ihr grundsätzlich KI?
Nein. Wenn Prozessverbesserung, klassische Automatisierung oder gute Software wirtschaftlicher ist, empfehlen wir genau das.
Wann ratet Ihr von einem Vorhaben ab?
Wenn Aufgabe, Zeitrahmen oder Betriebsbedingungen keine verantwortbare Umsetzung erlauben oder der erwartete Nutzen die Investition nicht trägt. Das benennen wir, bevor ein umfangreiches Angebot entsteht.
Seid Ihr nur für große Unternehmen da?
Wir unterstützen kleine Unternehmen mit einem konkreten Engpass ebenso wie Konzerne und regulierte Organisationen. Umfang und Team richten sich nach der Aufgabe.
Müssen wir schon wissen, welche Lösung wir brauchen?
Ein Ziel, ein Problem oder ein Risiko genügt als Ausgangspunkt.
Wir strukturieren gemeinsam den nächsten sinnvollen Schritt.
Müssen unsere Daten die eigene Infrastruktur verlassen?
Nicht grundsätzlich. Wir priorisieren lokale und dedizierte Architekturen. Externe Dienste kommen nach einer bewussten technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Bewertung infrage.
Macht Software uns automatisch DSGVO- oder NIS2-konform?
Software allein schafft keine Konformität. Wir unterstützen Sie dabei, die technischen und betrieblichen Voraussetzungen nachvollziehbar umzusetzen und zu dokumentieren. Die abschließende Bewertung koordinieren wir auf Wunsch mit Ihren zuständigen Rechts-, Datenschutz- und Compliance-Verantwortlichen oder spezialisierten Partnern.
Übernehmt Ihr auch Wartung und Betrieb?
Ja. Möglich sind vollständige Übergabe und Wissenstransfer ebenso wie laufende Wartung und Support mit vereinbarten Servicezeiten. Erweiterte Servicefenster richten sich nach SLA, Kritikalität und verfügbarer Kapazität.
Arbeitet Ihr mit unseren bestehenden Teams und Dienstleistern zusammen?
Ja. Zu Beginn klären wir Verantwortlichkeiten, Schnittstellen und Entscheidungswege. Bestehende Partner bleiben eingebunden, wenn das für Ihr Vorhaben sinnvoll ist.
Könnt Ihr ein bereits festgefahrenes Projekt übernehmen?
Ja. Je früher Sie uns einbinden, desto mehr Optionen bleiben. Unsere erfahrenen Projektleiter beginnen umgehend mit der Bestandsaufnahme. Nach einer kurzfristigen Evaluierung anhand klarer Kennzahlen erhalten Sie klare Vorschläge: stabilisieren, fortführen oder geordnet beenden. Nicht alles, was sich retten lässt, lohnt sich auch wirtschaftlich. Auch das sagen wir Ihnen offen.
Wie bleiben Angebote bei einer Beschaffung vergleichbar?
Wir übersetzen den Bedarf in prüfbare Anforderungen, ein einheitliches Bewertungsschema und definierte Abnahmekriterien. Annahmen und Abweichungen werden sichtbar dokumentiert.
Wie vermeidet Ihr eine unnötige Anbieterabhängigkeit?
Wir betrachten Datenformate, Schnittstellen, Schlüssel, Lizenzen, Exportmöglichkeiten und Betriebswissen bereits bei der Auswahl. Verbleibende Abhängigkeiten werden bewusst entschieden und dokumentiert.
Welche Unterlagen und Nutzungsrechte erhalten wir?
Das vereinbaren wir vor Projektbeginn. Typischerweise gehören dazu Quellcode oder Artefakte, Konfiguration, Architektur- und Betriebsdokumentation sowie notwendige Zugänge. Einschränkungen aus Drittlizenzen werden offengelegt.
Wie behalten wir Kosten und Termine unter Kontrolle?
Größere Vorhaben werden in entscheidungsfähige Stufen mit Budgetrahmen, Abnahmekriterien und Stopppunkten zerlegt. Die nächste Verpflichtung entsteht erst, wenn Voraussetzungen und Risiken ausreichend geklärt sind.
Woran erkennen wir, ob die Lösung tatsächlich wirkt?
Vor der Umsetzung legen wir Ausgangswerte und Erfolgskriterien fest. Bewertet werden die vereinbarten Betriebs- und Prozesskennzahlen, nicht die Anzahl ausgelieferter Funktionen.